Farbanalyse

Bericht in der Zeitschrift „Automation“ 01/2007.

StandDer Versuchsstand am Lehrstuhl für Bildverarbeitung umfasst ein komplettes Aufnahmesystem von der Beleuchtung bis zur Aufnahme. Das flexible Konzept ermöglicht ein einfaches Umkonfigurieren für verschiedene Anwendungsfälle.

HöhenverstellungDer Versuchsstand selber besteht aus ITEM-Profilen, die eine sehr flexible Konfiguration des Aufnahmestands erlauben. Durch den einfachen Umbau ist ein Test neuer Szenarien möglich. Ein Beispiel für die große Flexibilität ist die Höhenverstellung der Kamera, die durch Zusammendrücken von zwei Hebeln vorgenommen werden kann. Die Feinjustage ist mit einer Schraube möglich.

Eine Abschottung gegenüber Fremdlicht ist mit schwarzem Molton realisiert — die schwere Entflammbarkeit und das absolut blickdichte Material machen es ideal zur Verdunklung. Der Aufnahmebereich ist mit einer schwarzen Lackierung gegen unerwünschte Reflektionen geschützt.

BeleuchtungDie Beleuchtung besteht aus mehreren Halogenleuchten. Sie ermöglichen im Gegensatz zu den in der industriellen Bildverarbeitung oft verwendeten Leuchtstoffröhren eine bessere Farbreproduktion. Die Anordnung wurde so gewählt, dass sich eine möglichst homogene Ausleuchtung ergibt. Ein Diffusormaterial verstärkt diesen Effekt nochmals. Die dadurch noch nicht ausgeglichenen Helligkeitsverläufe können per Software korrigiert werden. Die Stromversorgung der Beleuchtung wurde dahingehend optimiert, eine zeitlich möglichst konstante Ausleuchtung zu erreichen.

KameraAls Kamera wird im Versuchsstand eine 1.3 Megapixel 1-Chip Industriekamera verwendet. Der moderne IEEE-1394 Anschluss ermöglicht einen zügigen Transfer der Bilder zum PC sowie die volle Kontrolle über die Kameraeinstellungen. Das Gehäuse genügt den hohen Ansprüchen einer Industriekamera. Als Objektiv können die in der industriellen Bildverarbeitung häufig eingesetzten C-Mount-Objektive verwendet werden.